Sex n' Roll

06.01.2010


the sounds live...  

Text: Duck


Meine Damen und Herren, ich muss euch etwas gestehen. Ich bin verliebt! Jawohl, verknallt bis über beide Ohren. Das ist ja alles nicht so schlimm, aber das Problem ist, sie ist eine Schwedin. Und ihr wisst ja, was man über Schwedinnen so sagt. Sie haben x-Beine (ich habe ein kleines X genommen, weil sie ja auch kleine Beine haben...), sie sind extrem prüde, sie sind meist dunkelhaarig, sie sind nicht so grosse Anhängerinnen von Körperhygiene, sie benehmen sich an Parties wie Klosterschülerinnen an Weihnachten... Aber hey!!!! Es sind nicht alle Schwedinnen so.


Mir ist eine über den Weg gelaufen, die ist ganz anders! Blond, temperamentvoll, laut, sexy, RATTENSCHARF!!!! Wo ich sie getroffen habe? Ahh, das war irgendwann letztes Jahr im Abart in Zürich. Links von mir stand Whiteout Mo mit Speichelfäden bis unter seine Knie, rechts von mir Absinthe Brusti und Gummi-Love Rietmann, welche sich beide gegenseitig in die Finger bissen, damit sie ja nicht vergassen, dass ihre Freundinnen zu hause auf sie warten, und sie, sie stand auf der Bühne und verführte die Meute mit ihren physischen Vorzügen und ihrer wundervollen Stimme. Ihr Name: Maja Ivarsson. Ein Weib wie ein Feuerwerk, eine Bausel wie ein Lautgedicht, eine Frau wie tausend feuchte Träume auf Koks. Hauptberuflich dressiert sie Männer zu willigen Hündchen, nebenberuflich singt sie bei The Sounds. Ich würde sogar behaupten, dass ihre Konzerte mehr von einer geistigen Gruppensexorgie haben als von einer konformen Musikvorstellung. Eine Chance diese Naturgewalt selbst zu erleben, habt ihr während der BEO 2010 im Riders Palace in Laax. Aber nicht vergessen, ich habe sie zuerst gesehen!!! 

 


Was für ein Weib, night after night...


Maja und vier Dekorationsäffchen

 



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